Übersichtskarte

Dienstag, 03.06.2014

Die letzten Tage - Busselton und Perth

Von den Pinnacles ging es direkt nach Perth und von dort nach kurzer Pause bis nach Busselton, wo wir am späten Nachmittag ankamen.

Nachdem wir beim Campingplatz eingecheckt hatten machten wir uns auf den Weg in unser altes Hostel. Tatsächlich war noch eine Person da, die wir kannten. Es wurde ein interessanter Abend und auch der Hostelbesitzer kam kurz vorbei.

Interessant war es auch deshalb, da wir drei Franzosen trafen, die momentan bei unserem alten Arbeitgeber Dave arbeiten. Die Geschichten von ihnen und uns waren teilweise doch sehr ähnlich. Allerdings haben sie zu dritt die gleiche Arbeit gemacht, die Jan alleine gemacht hat.

Am nächsten Morgen besuchten wir Dave und Familie, was sehr schön war. Wir bekamen Kekse (Yippiiee!) und alle freuten sich sehr uns zu sehen. Allerdings gibt es momentan sehr viel auf der Farm zu tun, weshalb wir nicht ganz so lange bleiben konnten.

Samstagmorgen ging es dann wieder nach Perth, da wir um 15 Uhr das Auto abgeben mussten. Wir gaben uns Mühe es sauber zu bekommen, aber der blöde Sand wollte nicht komplett raus. Schlimm sah es aber trotzdem nicht aus. Für Australier würde das wohl gut sein, aber die Mitarbeiterin bei WICKED , die uns das Auto abnahm war Deutsche und hat erst mal etwas rumgenörgelt…

Das Emperors Crown war wieder unsere Unterkunft und sehr zu unserer Freude ist es inzwischen einiges günstiger geworden, aber noch genauso gut wie zuvor.

Am Samstag fand das SOTA (State of the Art) Festival statt. Es gab sehr viel Musik, schon fast zu viel. Alle fünf Meter gab es andere Live Musiker, die versucht haben, sich gegenseitig zu übertönen ;)

Montag war ein Feiertag, der Foundation Day bzw. Western Australia Day. In Perth war viel los, aber wir fuhren nach Fremantle, wo wir eine Tour durchs ehemalige Gefängnis und die Brauerei machen wollten.

Nach der sehr interessanten Führung im Gefängnis vergaßen wir allerdings die Brauerei und fuhren ohne Bier wieder nach Perth…

Am nächsten Tag haben wir uns dann aber in einem Alkoholladen doch noch zwei Flaschen gekauft.

Dienstag war der letzte Tag in Perth. Mittwoch um 09:05Uhr geht unser Flug nach Bangkok.

Donnerstag, 29.05.2014

Delfine in Monkey Mia

Unser vorletzter Stopp vor Perth war Monkey Mia.

In Monkey Mia kann man 362 Tage im Jahr wilde Delfine sehen und evtl auch füttern.

Der Campingplatz war extrem teuer, aber es war wirklich schön.

Wenn man aufs Wasser schaute, dauerte es nie lange bis man einige Delfine entdecken konnte.

Am Morgen gönnten wir uns ein Buffetfrühstück (extrem super!) und gingen anschließend zum „Dolphin Encounter“.

Wir sahen viele Delfine von nur wenigen Centimetern Entfernung und bekamen einiges erzählt.

Am Ende wurden Leute von den Zuschauern ausgewählt, um den Delfinen einen Fisch zu geben. Jan wurde ausgesucht und freute sich natürlich sehr.

Auf dem Weg nach MM kamen wir an Stromatolyten und dem Shell Beach vorbei, dieser besteht nur aus Muscheln.

Nach dem Dolphin Encounter ging es weiter Richtung Perth, was gar nicht mehr weit entfernt ist. Bevor wir einen Tag später dort ankamen stoppten wir noch bei den Pinnacles, seltsamen Steinen in der Wüste. Ziemlich cool!

Montag, 26.05.2014

Coral Bay

Coral Bay liegt ebenfalls am Ningaloo Reef und gerade einmal einige hundert Kilometer südlich von Exmouth.

Der Ort besteht aus 2 Campingplätzen, einem Resort, einem Backpackers, einem Supermarkt und einem Tauchshop und das war alles.

Der Strand war wunderschön und das Wasser extrem türkis. Die Leute sollten hierhin kommen und nicht zu den Whitsundays fahren! Wir konnten zum Schnorcheln einfach ins Wasser gehen, was wir auch taten.

Beim Schnorcheln sahen wir einige Stachelrochen und natürlich auch viele bunte Fische.

 

Ich machte eine Tauch- und Manta Rochen Schnorcheltour. Das war ziemlich cool. Die Tauchorte waren sehr flach und leider gab es nicht ganz so viele Fische wie in Cairns, aber dafür viele verschiedene Korallen und andere Pflanzen. Wir sahen auch eine riesige Schildkröte.

Der Rochen war schwanger und sah ziemlich cool aus. Zum Glück schwamm er nicht so schnell, sodass wir keine Probleme hatten ihm zu folgen.

 

Samstag, 24.05.2014

Exmouth

Exmouth war das erste große Ziel nach Broome. Unterwegs kamen wir allerdings auch nach Port Hedland, einer Minenstadt. Überall waren Roadtrains unterwegs. Einer nach dem nächsten fuhr an uns vorbei. Unglaublich war das.

Exmouth liegt am Ningaloo Reef und bietet alljährlich Walhaitouren an, bei denen man mit Walhaien schwimmen kann.

Jan buchte sich eine Tour, ging schnorcheln und schwamm mit insgesamt neun Walhaien. Der Kapitän hat gesagt, sein Ziel für den Tag ist es immer den Leuten einen Walhai zu finden. An besonders guten Tagen sollen es dann wohl auch mal 4-6 sein. Es war also ein wirklich erfolgreicher Tag!

Während Jan auf der Tour war erkundete ich ein wenig das Cape.

 

Bevor wir Exmouth verließen fuhren wir noch in den Cape Range NP, um dort schnorcheln zu gehen. Im Wasser hatten wir viel Glück und sahen eine Schildkröte und viele Fische. Einfach ins Wasser zu laufen und dann am Riff zu sein war schon toll.

Auch die Bucht in der wir waren, war super. Der Sand war weiß und das Meer blau. Dazu waren kaum andere Leute dort.

Hinterher machten wir noch einen kleinen Spaziergang im Nationalpark, der uns beim Parkeingang empfohlen wurde. Es lohnte sich auf jeden Fall, denn wir bekamen super Ausblicke.

Dienstag, 20.05.2014

Autolos in Broome

Der Weg von Katherine nach Broome war lang, aber auch sehr schön.

Die Kimberly Region hatte viel zu bieten, obwohl wir nur am Highway entlang fuhren. Die Landschaft war toll und immer wieder gab es bunte Wildblumen am Straßenrand. Inzwischen sind wir wieder in Western Australia unterwegs.

Kurz vor Broome passierte es dann.

Als wir am Morgen vom Rastplatz losfahren wollten ging das Auto zwar an, machte aber merkwürdige Geräusche. Nach einigen Metern ging es wieder aus und wir bekamen es auch nicht wieder an.

Zuerst hofften wir noch, dass es die Batterie sei, aber leider stellten wir schnell das Gegenteil fest.

Ein Mann der mit seiner Familie im Urlaub war rief uns einen Abschlepper und dann hieß es warten. Die letzten 120 Km nach Broome legten wir auf dem Abschlepper zurück.

Dort angekommen hieß es warten. Die Abschleppfirma hat auch eine Werkstatt und einen Schrottplatz und wir warteten darauf, dass sich Jemand unser Auto anschaute. Nach einigen Stunden Warten wurde das auf den nächsten Tag verschoben und man fuhr uns und unser Gepäck ins Hostel.

Wir blieben noch einige Tage in Broome, da wir alles mit dem Auto regeln und uns ein alternatives Fortbewegungsmittel überlegen mussten.

Letztendlich verkauften wir das Auto an den Schrotthändler und mieteten uns einen kleinen Toyota Corolla mit Dachzelt um damit bis nach Perth zu fahren.

Die Kosten von Reparatur und Abschleppen sind in etwa das Gleiche wie das Auto zu mieten, was uns als einfachere Lösung erschien. Nach 26.000 gemeinsamen Kilometern hieß es also Abschied nehmen vom Auto. Das war traurig.

 

Broome selbst war wirklich sehr schön. Das Wetter war super und wir besuchten den berühmten Cable Beach.

So sieht unser Auto jetzt aus:

Dienstag, 13.05.2014

Kakadu Nationalpark

Aus Darwin fuhren wir zum Kakadu Nationalpark. Auf dem Weg hielten wir am Adelaide River für eine „Jumping Crocodiles“ Bootstour.

Die Fahrt dauerte eine Stunde, in der wir einige Krokodile zu sehen bekamen. Es läuft so, dass vom Boot ein Stück Fleisch (ein Viertel eines Schweinekopfes) an einer Schnur heruntergelassen wird und das Krokodil dann danach springt. So bekommt man eine super Sicht auf die Tiere.

 

Im Kakadu NP angekommen, blieben wir zunächst eine Nacht in Jabiru. Jabiru ist die einzige Stadt im Nationalpark. An der Straße kamen wir immer wieder an Feuern vorbei, da geradeviel von den Behörden abgebrannt wurde.

Am Morgen machten wir dann eine 6 Kilometer Wanderung und besuchten einige Aussichtspunkte, sowie einen Ort an dem man sich Felsenmalerei anschauen konnte. Es war sehr schön, aber leider musste einiges von unserem Plan ausfallen, da sehr viele Straßen gesperrt waren.

Die Nacht verbrachten wir im Park und am nächsten Morgen ging es wieder nach Katherine. Auf dem Weg sahen wir ein Wildpferd.

 

Bevor es nach Kununurra ging, fuhren wir aber noch zum Nitmiluk Nationalpark um uns die Katherine Gorge anzuschauen.

Auf dem kleinen Wanderweg sahen wir tausende von Fledermäusen. Alle Bäume waren voll mit ihnen. Es hing ein ziemlicher Gestank in der Luft.

Die Gorge war fantastisch. Es sah wirklich toll aus und auf dem Rückweg sahen wir noch viele kleine Wallabys und machten schöne Fotos.

Leider habe ich am Abend fast alle Fotos von meiner Kamera ausversehen gelöscht, sodass wir von der Gorge kaum noch welche haben :(

Samstag, 10.05.2014

Darwin

In Darwin war es wieder unglaublich heiß.

Gleich in der ersten Stunde die wir dort waren, trafen wir jemanden von unserer Ulurugruppe, mit dem wir uns auch die nächsten Tage noch einige Male getroffen haben

Darwin war eine ganz schöne Stadt, aber auch nicht außergewöhnlich.

Auf unserem Weg dorthin hielten wir bei den heißen Quellen in Mataranka. Das war einfach fantastisch!

Der Pool lag im Wald zwischen Palmen und anderen Pflanzen und das Wasser war angenehm warm.

Diese schöne Spinne war leider auch da...

Sonntag, 04.05.2014

Tourtag 3: Kata Tjuta

Leider war heute schon der letzte Tag unserer Tour.

Wir wurden bereits kurz nach 5 geweckt. Schnell wurde gefrühstückt und dann war große Eile geboten, da wir den Sonnenaufgang am Uluru von einem Aussichtsparkplatz anschauen wollten.

Da wir etwas spät dran waren, raste Angus wie bekloppt mit dem Bus in den Nationalpark und zum Parkplatz. Wir kamen noch rechtzeitig und konnten in Ruhe den Sonnenaufgang anschauen.

Gleich nach Sonnenaufgang ging es dann zu den Olgas oder auch Kata Tjuta, wo die nächste Wanderung stattfand.

Die Wanderung war wirklich toll. Die Felsen hatten ganz unterschiedliche Größen und Formen und der Weg war sehr schön.

Jetzt war es eigentlich schon vorbei. Wir fuhren noch einmal zurück ins Camp um Mittag zu essen und Sachen zu packen, dann ging es wieder Richtung Alice Springs. Unterwegs hielten wir noch bei einem Roadhouse mit einer Artgallery und spielten ein Quizspiel. Wir waren die einzigen die wussten, wie lang Roadtrains in Australien sein dürfen. Juhuu Autofahren lohnt sich ;)

Roadtrains dürfen übrigens nicht länger als 53,5 Meter sein!

Zurück in Alice gab es noch ein Bier und dann machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zur nächsten Rest Area um dort die Nacht zu verbringen.

Die Tour war wirklich ein tolles Erlebnis. Von 24 Leuten waren wir 14 Deutsche. Nur mal so. Es gibt zu viele Deutsche hier ;)

Samstag, 03.05.2014

Tourtag 2: Uluru

Am zweiten Tag ging es zum Ayers Rock.

Nach dem Frühstück räumten wir unser Camp zusammen und machten uns auf den Weg zum nächsten.

Unterwegs sammelten wir wieder Feuerholz für den Abend.

Beim Uluru ging es zunächst ins Infocenter, wo wir uns ein wenig umschauen konnten, bevor es dann an die heutige Wanderung ging.

Dieses Mal gab es zwei Möglichkeiten. Entweder man geht die komplette Runde um den Uluru herum oder man macht mit dem Guide Angus einen „Kulturwalk“ und läuft anschließend die halbe Runde. Wir entschieden uns beide für die zweite Variante, was sich als sehr interessant herausstellte.

Bei unser halben Wanderung stellten wir auch fest, dass wir Nichts verpasst hatten, da der Stein vom Nahen wirklich nicht besonders spannend war.

Nach der Wanderung ging es schnell zurück ins Camp, da wir dort den Sonnenuntergang von einer Sanddüne anschauen wollten. Als kleinen Snack gab es ein paar Chips mit Dips und Sekt. Das war gut.

Nach dem Abendessen krochen dann alle in ihre Swags. Dieses Mal schlief ich noch dichter am Feuer, aber kalt war es trotzdem…

Freitag, 02.05.2014

Tourtag 1: Kamele und Kings Canyon

Heute starteten wir in unsere drei tägige Tour zum Ayers Rock und Umgebung.

Pünktlich um 6 verließen wir das Hostel und machten uns auf den Weg. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt, kamen wir bereits am ersten Ziel, einer Kamelfarm, an.

Für 7$ konnte man eine Runde auf einem Kamel reiten. Erst im Schritt und dann sogar im Galopp, falls man das bei Kamelen so nennen kann.

Es war wirklich witzig! Im Schritt ist es noch ganz nett auf dem Kamel, aber sobald es anfängt zu rennen wird man nur noch hoch und runter geschleudert. Auch der Moment in dem sich das Kamel auf den Boden kniete war ein Erlebnis. Ohne Vorwarnung klappt es unter einem weg.

 

Das eigentliche Tagesziel heute war der Kings Canyon. Bevor wir dahin fuhren, ging es aber erst einmal zum Camp, wo wir Mittagessen bekamen und das unterwegs gesammelte Feuerholz abluden.

Im Kings Canyon stand dann eine 6 Kilometer lange Wanderung an.

Es begann mit einem Aufstieg auf den „Heart attack“ Mountain und später liefen wir mal oben an der Schlucht und mal unten im Canyon. Es war toll.

 

Abends wurde das Essen im Feuer gekocht und danach rollten wir unsere Swags ums Feuer herum aus und dann wurde draußen geschlafen. Der Himmel war superklar und man konnte einige Sternschnuppen sehen.

Leider war es trotz Feuer ziemlich kalt (8°C).

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